Macarons – das französische Gebäck

Sie zählen zu einer der Königsdisziplinen des Backens. Es ist ein französisches Baisergebäck aus Mandelmehl. Das Gebäck besteht aus zwei Teile Kekse und ist z.B. mit Buttercreme, Ganache oder Konfitüre gefüllt.  Ich habe mich mehrere Tage lang damit beschäftigt und das Internet nach Tipps durchforstet, um die perfekten Macarons herzustellen. Für die Herstellung habe ich mir diese Silikonmatte von Dr. Oetker zugelegt, man kann sie aber auch einfach auf Backpapier aufspritzen.

Die sieben goldenen Regeln:

  1. Das Eiweiß lüften. Zwei bis fünf Tage vor dem Backen die Eier trennen und das Eiweiß in eine Tasse füllen, mit Folie abdecken und kleine Löcher reinpieksen, dann ab in den Kühlschrank damit. Das macht das Protein im Eiweiß elastischer, so dass die Macarons dann schön aufgehen.
  2. Das Eiweiß am Backtag auf Zimmertemperatur kommen lassen.
  3. Die Mandeln und den Puderzucker fein mit einem Stabmixer vermengen.
  4. Die Mandel-Puderzuckermischung zwei mal sieben.
  5. Das Weinsteinbackpulver von z.B. Alnatura verwenden.
  6. Wenn ihr die Mandel-Puderzuckermischung unter den geschlagenen Eischnee hebt, macht den 10 Sekunden Test. Immer mal wieder einen kleinen Klecks auf die Arbeitsfläche geben und sehen was passiert. Ihr habt gut genug vermengt, wenn die Masse nach 10 Sekunden in einen glatten Klecks zerfließt.
  7. Die aufgespritzten Macarons vor dem Backen so lange trocken lassen bis sie beim Berühren nicht mehr kleben (ca. 30 min.).

Das Rezept

Zutatenliste:

  • 100g gemahlene Mandeln
  • 200g Puderzucker
  • 90g (ca. 4 Eier) gealtertes Eiweiß
  • 1/4 Teelöffel Weinsteinbackpulver (gibts von Alnatura)
  • 40g Zucker (sehr feinkörnig)
  • Lebensmittelfarbe (Gel oder Pulver)

Als Füllung habe ich eine einfache Buttercreme verwendet.

Zubereitung:

1.) Legt die Silikonmatte oder das Backpapier auf ein Kuchenblech und besetzt einen Spritzbeutel mit runder Tülle.

2.) Mahlt die gemahlenen Mandeln und den Puderzucker mit dem Stabmixer noch einmal durch und siebt es dann in eine Schüssel.

3.) Schlagt das Eiweiß in einer weiteren Schüssel bei niedriger Geschwindigkeit, wenn sich Schaum bildet, mengt das Weinsteinbackpulver mit zu. Erhöht die Geschwindigkeit auf mittlerer Stufe und fügt den Zucker teelöffelweise hinzu.

4.) Jetzt könnt ihr eure Lebensmittelfarbe unter mengen. Die Macarons werden heller, wenn sie gebacken sind. Schlagt nun das Eiweiß auf höchster Stufe bis ihr stabile Spitzen seht und man die Schüssel umdrehen kann, ohne dass das Eiweiß raus fällt.

5.) Siebt nun die Mandel-Puderzuckermischung in das geschlagene Eiweiß. Dann so lange unterheben bis der 10 Sekunden Test das gewünschte Ergebnis zeigt.

6.) Füllt nun die Masse in den Spritzbeutel und füllt die Silikonformen aus oder sprizt 2-3 cm Kreise auf das Backpapier.

Wie man sehen kann sind sie mir etwas zu groß geworden und leider teilweise zusammen gelaufen. Also immer erst ein bisschen weniger aufspritzen, da sie noch auseinander laufen.

7.) Lasst die Macarons nun für ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur trocknen, bis ihr sie leicht antippen könnt und sie sich wirklich trocken anfühlen (wenn ihr das nicht macht, werden die Deckelchen im Backofen aufreißen).


8.) Heizt den Ofen auf 135°C bei Umluft und 150°C ohne Umluft vor. Ich bevorzuge hier immer Umluft.

9.) Schiebt nun das Blech in den Ofen und backt die Macarons für 6 bis 10 Minuten je nach Größe.

10.) Lasst die Macarons auf dem Blech auskühlen. Vorher nicht bewegen.


11.) Währenddessen mixt alle Zutaten für die Füllung und füllt einen zweiten Spritzbeutel damit. Nun die Füllung auf eine der Macarondeckelchen füllen und ein zweites (ungefähr die gleiche Größe) leicht drauf drücken. Fertig!


Meine Macarons haben leider am Ende auch ein wenig am Silikon festgeklebt. Geschmeckt haben sie trotzdem. Es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen.


Viel Spaß beim Ausprobieren!

2016-25-12-18-12-22

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2 Gedanken zu “Macarons – das französische Gebäck

  1. Pingback: Valentinstag Macarons – Die süße Verführung | Kat's Cake

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